Vor- & Rückblicke

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Presseberichte 2020

Zeitzeugenbericht:

In den Monaten Februar und März bestand meine Arbeit in der Firma Feinprüf GmbH darin, dass ich auf einer großen Landkarte den Verlauf der Ost- und Westfront markierte und danach die Aufträge der jenseits dieser Linien befindlichen Firmen als erledigt ablegte. Die Fertigung selbst musste ohne Rücksicht auf die sich täglich nähernde Front weiterlaufen...

 

Fotos (2):

Amerikanische Truppen besetzen die „Feinprüf“ GmbH am 7. April 1945.

Das Foto zeigt Alfred Volckmar im Jahr 1938.

 

Foto: Alfred Oehring, Fotostudio Gerhard Oehring/ Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden

Text: Alfred Volckmar

In: Freies Wort/ Südthüringer Zeitung, Freitag, 08.05.2020, S. 7

 

https://www.insuedthueringen.de/epaper/html5/epa96185,81020,,7

Wechselnde Fotos historischer Erignisse, ein Film über Schmalkalden und die ältesten Urkunden der Stadt: Auf der Internetseite des Stadt- und Kreisarchivs gibt es viel zu entdecken. Archivleiterin Ute Simon erzählt, was neu ist.

Foto: Gutes in der Corona-Krise: Die Internetseite des Stadt- und Kreisarchivs lässt sich vom Handy oder dem Laptop aus aufrufen. Auf der Plattform können Besucher etwa kostenfrei den zweiten Band der "Nova Historia Schmalcaldica" lesen.

Foto: fotoart-af.de

Text: Sarah Busch

In: Freies Wort/ Südthüringer Zeitung, Samstag, 25.04.2020, S. 15

https://www.insuedthueringen.de/epaper/html5/epa96185,80772,,14

Am 3. April 1945 rückten in und um Schmalkalden amerikanische Truppenein. Aus den Erinnerungen von Gabriele Werner, Tochter des bekannten Fotografen Alfred Oehring.

Quelle: Aus dem Beitrag „Meine Kindheit – unveröffentlichte Lebenserinnerungen von Gabriele Werner. In: Schmalkaldische Geschichtsblätter Bd. 5 – 2015, S. 136“, Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden

In: Freies Wort/ Südthüringer Zeitung, Samsatg, 04.04.2020, S. 16

 

Die Ausstellung „Von der friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ wird am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, in der Stadt- und Kreisbibliothek „Heinrich Heine“ eröffnet. Sie ist dort bis zum 3. Juni zu sehen. Die Ausstellung „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“ wirft Schlaglichter auf die Jahre 1989/90. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der deutschen Einheit. Die Schau umfasst 20 Tafeln und präsentiert über 100 zeithistorische Fotos und Dokumente. QR-Codes verlinken zu 18 Videointerviews mit Akteurinnen und Akteuren der friedlichen Revolution, die auf der Webseite https://zeitzeugen-portal.de zu finden sind. Herausgeber der Ausstellung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Deren Autor und Kurator ist der Berliner Historiker Dr. Ulrich Mählert, der den Arbeitsbereich Wissenschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung leitet. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine lokale Erweiterung zur „Wendezeit in Schmalkalden“ des Stadt- und Kreisarchivs Schmalkalden.

 

 Die Ausstellung „Von der Friedlichen Revolution zur Deutschen Einheit“ sowie die Ergänzung „Wendezeit in Schmalkalden“ werden präsentiert in der Stadt- und Kreisbibliothek „Heinrich Heine“ in Schmalkalden: Dienstag/Mittwoch, 10 bis 18 Uhr, Donnerstag, 12 bis 18 Uhr, Freitag, 10 bis 16 Uhr, Samstag, 10 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei. Führungen und Projekte für Schulklassen nach Absprache unter ? (0 36 83) 60 62 17, oder per E-Mail: heinebibliothek@schmalkalden.de.

 

In: Freies Wort/ Südthüringer Zeitung, Montag, 09.03.2020, S. 13

Zum Tag der Archive hatte das Stadt- und Kreisarchiv in Schmalkalden seine Türen für Besucher geöffnet. Gerade die Ausstellung über die Post zog das Interesse auf sich.

 

Fotos (3):

Blätterten im einstigen Brigadetagebuch der Postmitarbeiter: Rosalie Schüler, Gisela Schmidt, Sandra Gedig, Bärbel Schenke und Hubert Schüler (von links), der einst als Fernmeldemechaniker bei der Post arbeitete.

Werner Liebaug übergab den Briefwechsel seines Urgroßvaters mit dessen Bruder an das Schmalkalder Stadt- und Kreisarchiv – sehr zur Freude von Ute Simon.

Susanne Rimbach und Martina Freitag nutzten die Gelegenheit, sich im Magazin umzuschauen.

 

Text: Annett Recknagel

Fotos: Annett Recknagel

In: Freies Wort/ Südthüringer Zeitung, Montag, 09.03.2020, S. 13

 

https://www.insuedthueringen.de/region/schmalkalden/Besucher-stoebern-in-Tagebuechern-und-Akten;art83450,7167658

Am heutigen Samstag beteiligt sich das Stadt-und Kreisarchiv Schmalkalden am 10. bundesweiten Tag der Archive, der unter dem Motto „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“ steht. In einer kleinen Ausstellung werden Dokumente zur Postgeschichte – Chroniken zur Schmalkalder Post, alte Postkarten, Briefe und Telegramme – zu sehen sein. Möglich ist es an diesem Tag der offenen Tür auch, das sonst nicht der Öffentlichkeit zugängliche Archivmagazin zu besichtigen. Filme des Filmstudios Schmalkalden werden gezeigt und ein Verkauf von Duplikaten aus der Archivbibliothek findet statt. Das Archiv lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu recht herzlich von 11 bis 16 Uhr ein.

Zwei besondere Bände

Zum Thema Kommunikation werden auch zwei handschriftliche Bände zur Geschichte des Postamtes Schmalkalden gezeigt. Band 1 der Chronik wurde 1899 angelegt und beschreibt die Geschichte des Postamts bis 1965, geht aber auch auf die Anfänge der Postgeschichte Ende des 17. Jahrhundert ein. So  werden zum Beispiel alle Gebäude genannt, in denen die Post im Laufe der Jahrhunderte unterkam. Der 2. Band beschreibt die Geschichte der Schmalkalder Post in Wort und Bild in den Jahren 1965-1989. Im Jahr 1900 wurde die Behörde als „Kaiserliche Post mit Telegraphen- und Fernsprechbetrieb“  bezeichnet. Ebenso kann man Einblick nehmen in das Tagebuch eines Kollektivs beim Fernmeldeamt Schmalkalden. Zahlreiche weitere Dokumente aus dem Stadtarchiv und den Archiven der Gemeinden zum Thema Post, Pferdepost, Fahrpost, Telegraphie und Funk werden heute in einer kleinen Ausstellung zu sehen sein. Auch die Ausstellung „Brotterode in alter Zeit“ kann man nochmals besichtigen.

 

Foto:

„Dekret des Karl Alexander Fürst von Thurn und Taxis betreffend Anstellung des Johann Georg Endter als Kurfürstlich-Hessischer Posthalter zu Schmalkalden, ausgestellt und gesiegelt am 10. Januar 1817 in Regensburg.

 

Text: Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden

Foto: Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden

In: Wochenspiegel, Samstag, 07.03.2020, S. 1

 

„Von der Depesche bis zum Tweet“ heißt es am morgigen Samstag, 7. März, zwischen 11 und 16 Uhr, im Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden.

Schmalkalden – Die Einrichtung beteiligt sich am 10. Tag der Archive. In einer kleinen Ausstellung werden Dokumente zur Postgeschichte – Chroniken zur Schmalkalder Post, alte Postkarten, Briefe und Telegramme – zu sehen sein. Möglich ist es an diesem Tag auch, das sonst nicht der Öffentlichkeit  zugängliche Archivmagazin zu besichtigen. Filme des Filmstudios Schmalkalden werden gezeigt. Es findet auch ein Verkauf von Duplikaten aus der Archivbibliothek statt. Zum Thema Kommunikation werden zwei handschriftliche Bände zur Geschichte des Postamtes Schmalkalden gezeigt. Band 1 wurde 1899 angelegt und beschreibt die Geschichte des Postamts bis 1965, geht aber auch auf die Anfänge der Postgeschichte Ende des 17. Jahrhunderts ein. So werden alle Gebäude genannt, in denen die Post im Laufe der Jahrhunderte unterkam. Der zweite Band beschreibt die Geschichte der Schmalkalder Post in Wort und Bild in den Jahren 1965 bis 1989. 1900 wurde die Behörde als „Kaiserliche Post mit Telegraphen- und Fernsprechbetrieb“ bezeichnet. Ebenso kann man Einblick nehmen in das Tagebuch eines Kollektivs beim Fernmeldeamt Schmalkalden. Zahlreiche weitere Dokumente aus dem Stadtarchiv und den Archiven der Gemeinden zum Thema Post, Pferdepost und Telegrafie/Funk werden gezeigt, etwa das „Dekret des Karl Alexander Fürst von Thurn und Taxis betreffend Anstellung des Johann Georg Endter als Kurfürstlich-Hessischer Posthalter zu Schmalkalden, ausgestellt und gesiegelt am 10. Januar 1817 in Regensburg“ – die bedeutendste Urkunde zur Postgeschichte im Stadt-und Kreisarchiv. Auch die Ausstellung „Brotterode in alter Zeit“ kann nochmals besichtigt werden. Alle Bürger sind willkommen.

 

Foto:

Das Foto zeigt die alte Kleinschmalkalder Postkutsche (1904).

 

Text: Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden

Foto: fotoart-af.de

In: Freies Wort/ Südthüringer Zeitung, Freitag, 06.03.2020, S. 7

 

 
 
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