Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden

Das Stadt und Kreisarchiv Schmalkalden ist eine öffentliche Einrichtung für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Es gehört zum Zweckverband Kultur des Landkreises Schmalkalden-Meiningen.

Hier werden Urkunden, Amtsbücher und Akten, Tageszeitungen, Gesetzblätter, Fotos, Schmalfilme, Tonträger, Karten, Pläne und Bücher, private Nachlässe und Sammlungen mit Bezug zur Geschichte der Stadt- und des Altkreises Schmalkalden aufbewahrt.

Die Bestände können zu den Öffnungszeiten im Original, als Mikrofilm oder digitalisiert eingesehen werden. Interessenten können sich aber auch schriftlich oder telefonisch an uns wenden.
Hausansicht

Neue Benutzungssatzung und neue Gebührenordnung:

 

Das Archiv hat eine neue Archivsatzung sowie eine Gebührensatzung. Weiterentwicklungen in der Technik und die Anforderungen an ein modernes Archiv hatten die Überarbeitung der bisher geltenden Satzungen nötig gemacht.

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Kultur des Landkreises Schmalkalden-Meiningen hat in ihrer Sitzung am 27.04.2021 für das Archiv die neuen Satzungen beschlossen. Diese gelten seit dem 19.06.2021. Bitte beachten Sie die geänderten Gebührensätze und Bestimmungen.

Bei Fragen dazu wenden Sie sich gerne an uns.

 

 

Neue E-Mailadresse:

 

Das Archiv hat eine neue E-Mailadresse. Wir sind zukünftig zu erreichen unter:

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Bitte beachten Sie, dass Mails, die an die alte Mailadresse gehen, nicht weitergeleitet werden.

 

 

Wir freuen uns, Sie nach dem Lockdown

wieder begrüßen zu dürfen!

 

Das Stadt- und Kreisarchiv ist laut aktualisierter

„Dritter Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2“

ab Donnerstag, 18.03.2021 wieder geöffnet.

 

Öffnungszeiten:

Dienstag: 9.00-12.00 Uhr, 13.00-16.00 Uhr

Donnerstag: 9.00-12.00 Uhr, 13.00-18.00 Uhr

Tel. 03683/ 60 40 39

Fax 03683/ 60 37 13

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass z. Zt. aufgrund der Raumgröße nur jeweils ein Besucher das Archiv nutzen kann, so dass die Benutzungszeiten auf höchstens 1-2 Stunden festgelegt werden und vorher ein Termin vereinbart werden muss.

Das Tragen einer medizinischen Maske bzw. FFP2- Maske ist Pflicht.

 


Bleiben Sie gesund!

Ihr Archiv-Team

 

 

 

 

Jüdisches Leben in Schmalkalden

 

Jüdisches Leben Street Art in Schmalkalden

Graffiti gegen das Vergessen

 

Ein Beitrag von Blanka Weber, MDR Kultur, 30. April 2021

mit Interview Archivleiterin Ute Simon

 

Mitten in der Fachwerkstadt Schmalkalden gibt es ein etwa zehn Meter hohes Graffiti von Magda Brown. Damit soll an die Holocaust-Überlebende erinnert werden, die 93-jährig in den USA starb und aus Ungarn stammte. Street Art, geschaffen von Jugendlichen, soll in der Stadt einen Diskurs herbeiführen: Wie war das mit der jüdischen Geschichte in der eigenen Stadt? Und wie geht man heute mit Hass und Diskriminierung um?

 

Hier gelangen Sie zum Beitrag:

https://www.mdr.de/kultur/ausflug-tipps/schmalkalden-street-art-graffiti-100.html

 

 

 

 

Jetzt im Buchhandel und bei den Herausgebern erhältlich:


Schmalkaldische Geschichtsblätter

Band 10 -2020

UmschlagWebseite                                                          16,90 €



Für Informationen zum Inhalt klicken Sie bitte "hier".

Ein alphabetisches Autorenverzeichnis mit Beiträgen und ein Inhaltsverzeichnis nach Sachgebieten finden Sie auf unserer Seite "Vor- und Rückblicke" unter "Aktuelles".

Weitere Publikationen des Archivs finden Sie unter dem Menüpunkt "Veröffentlichungen".

 

 

 

 

OeAG 003

Russische Soldaten und Offiziere feiern das Kriegsende, vermutlich am 03.09.1945 in Schmalkalden

Sammlung Alfred und Gerhard Oehring, Sign.: OeAG-003

 

zum Foto:

Komme soeben aus der Stadt und hörte…“

Eindrücke und Erlebnisse vom Beginn der Besatzung 1. April bis 13. August 1945

Aufzeichnungen meines Großvaters Ernst Wülfrath, Schmalkalden, bei Kriegsende

Ernst Wülfrath (875-1948)

Oberingenieur und Fabrikdirektor

Herausgegeben von Hanne Müller, Calw im Dezember 2005.

(Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden, Zeitzeugenberichte, Nr. 42)

S. 39

Sonntag 17. (19)45

In der Woche hat sich am militärisch-politischen Horizont allerlei abgespielt und es wird uns immer klarer, dass wir von der Zukunft nicht mehr viel zu erwarten haben.

Angeblich sollen schon russische Offiziere hier sein und es ist nur eine Zeitfrage, wann die Russen kommen; vielleicht kommen sie schon morgen, denn es heißt, die Amis gehen heute oder morgen fort. Aber wie gesagt: Genaues weiß man nicht, es wird entsetzlich viel erzählt. …

10.7. (19)45

Heute wird Hanne 9 Jahre alt; Mu + ich wollen zum Kaffee hin. Mu. will ihr ihren vor knapp 50 Jahren von Onkel Mathes (?) aus Paris erhaltenen Taschentuchbehälter schenken u. dazu auch noch einen ebenso alten Fächer (74); alles Sachen, die heute nicht mehr in Mode sind + Kinderherzen erfreuen. Heute morgen habe ich auch den Wecker vom Uhrmacher Heller (75) wieder geholt und er tickt munter neben mir. Gestern sind auch 500 Mann Russen oder auch mehr mit einigen 100 Pferden gekommen, nachdem schon vor einigen Tagen eine Kommission von einigen 20 Mann hier eingetroffen und in den Villen von Walter Peter + Max Retsch (76) Unterkunft gewonnen haben. In diesen beiden Häusern scheint der Stab zu liegen; 1 rote Fahne an hohem Mast + 1 Thorbogen in grell rot gestrichen, bezeichnen die Stätte. Alle „Wehrfähigen“ oder besser anders bezeichnet von 15-50 Jahren, müssen sich melden und stehen seit Samstag die Menschen dicht gedrängt am Garteneingang zur Eintragung. Draußen ziehen die Soldaten im Trupp zu etwa 50 Mann in monotonen Gesängen sich laut meldend vorbei. Im Ganzen beurteilt scheinen die Russen bescheidener in ihrer Haltung zu sein. Auch die Offiziere haben sich in der Nachbarschaft einquartiert in einem Zimmer und die Bewohner werden nicht wie bei dem Ami aus dem Hause verwiesen, sondern können im Hause wohnen bleiben. Allerdings hört man, dass sie besondere Neigung zu glitzernden Sachen, besonders Uhren + Ringen u.s.w. haben. Auch hört man, dass die Leute nur 2-3 Tage hierbleiben u. dann nach den Dörfern oder weiter nach Westen ziehen. Nun wir werden ja hören + sehen. Bis zur Stunde – es ist 10.20 Uhr – haben wir noch keine Einquartierung…..

 

 

 

Ich male meine Stadt: Schmalkalden im filmischen Porträt

Der Schmalfilm "Ich male meine Stadt- Notizen aus einer 1100 jährigen Stadt" wurde mit Unterstützung der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena online veröffentlicht. Gerne können Sie sich den 20-minütigen Schmalfilm über Schmalkalden ansehen. "Ich male meine Stadt" wurde 1974 im Auftrag des Rates der Stadt gedreht. Regissseur war Wolfgang Künzel. Die Veröffentlichung des Films erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Nachfahren Wolfgang Künzels.

 

 

Achtbrief des Königs Ruprecht gegen die Stadt Schmalkalden

Der "Achtbrief des Königs Ruprecht gegen die Stadt Schmalkalden" ist eine der ältesten Urkunden unseres Archivs und ist datiert auf den 4. Juli 1408. Die Urkunde besteht aus Pergament und wurde mit Unterstützung der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena online veröffentlicht. Über die Hintergründe, die zur Verhängung der Reichsacht führten, sind nur wenige Angaben überliefert: nach einem Zerwürfnis zwischen der Bürgerschaft der Stadt Schmalkalden und ihrem Pfarrherrn, Graf Berthold von Henneberg, hatte dieser die Ratsmeister, die Zunftmeister und die gesamte Stadtgemeinde vor dem Reichshofgericht in Heidelberg verklagt. Nachdem die Schmalkalder sich auch nach dreimaliger Vorladung nicht vor dem Gericht verantworten wollten, verhängte der deutsche König Ruprecht die Reichsacht über sie.

Eine Übersicht über die mit Unterstützung der ThULB  online veröffentlichten Filme und Archivalien finden Sie hier.

 

In der Nova Historia Schmalcaldica Band 2 erfahren Sie etwas über Schmalkalder Straßennamen (Peter Handy, Hannelore Froh, Petra Kolbe), die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Schmalkalden im 16. Jahrhundert (Dr. Kai Lehmann) und über das Grenzbuch von Brotterode (Martin Breitkreutz). Der Beitrag über die Straßennamen wird demnächst überarbeitet.

Außerdem finden sich bei den Fundstücken eine Bibliografie zum Kriegsende und der Besatzungszeit in Schmalkalden.



Auf der Seite "Bestände" kann man seit kurzem die Bestandsübersicht des Vereins für Hennebergische Geschichte und Landeskunde aufrufen. Außerdem kann man jetzt auch in den Gemeindearchiven von Asbach, Altersbach, Breitenbach, Eckardts und Grumbach vor 1945 suchen (Archivportal Thüringen) - weitere Gemeindearchive folgen. Des Weiteren kann in immer mehr Beständen wie Sammlungen und Nachlässen recherchiert werden: neu sind z. B. Nachlass Karl Wissler und Georg Steuer sowie Unterlagen zur  Freimaurerloge Schmalkalden oder dem Organisationsbüro zur 1100 Jahrfeier Schmalkaldens (Klaus Koch). Recherchieren können Sie weiterhin ebenso in unseren von der Universitätsbibliothek Jena digitalisierten Adressbüchern (Adressbücher online).

 

 

 

 

 

 

Unseren aktuellen Jahresbericht 2019

finden Sie unter

"Vor- und Rückblicke"!

 

 

 

 

Neu unter "Aktuelles":

2020
-
Gedenktage und chronikalische Nachrichten für Schmalkalden und Umgebung

 

 

 



Historische Adressbücher der Stadt

 und des (Alt)-Kreises Schmalkalden

gibt es jetzt auch im Internet!



Wer wissen möchte, in welcher Straße oder in welchem Haus seine Vorfahren lebten, wo sich eine bestimmte Firma oder Einrichtung befand und welche Vereine es früher in Schmalkalden und Umgebung gab, hat es ab sofort einfacher: Verschiedene Ausgaben des gedruckten „Schmalkalder Adressbuch(es), umfassend die Stadt Schmalkalden und die Ortschaften des Kreises Herrschaft Schmalkalden“ aus dem Zeitraum 1893-1949, die sich in der Archivbibliothek im Stadt-und Kreisarchiv Schmalkalden befinden, wurden im Rahmen eines Projektes der Thüringer Kommunalarchivare von der Universitätsbibliothek Jena digitalisiert und sind seit einiger Zeit mit den Adressbüchern anderer Thüringer Städte im Internet auf der Seite des „Archivportals Thüringen“ abrufbar:

http://www.archive-in-thueringen.de/sonstiges/addressbook


Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden
Einrichtung des Zweckverbandes
Kultur des Landkreises
Schmalkalden-Meiningen

Schlossküchenweg 15
98574 Schmalkalden

Telefon: +49 3683 604039
Telefax: +49 3683 603713

E-Mail:
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Webseite:
www.stadtarchiv-schmalkalden.de

Antrag auf Nutzungsgenehmigung


Öffnungszeiten:

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09 -12 Uhr und 13 - 16 Uhr
09 -12 Uhr und 13 - 18 Uhr
geschlossen


 Ansprechpartner:

Passbild 2018 Ute Simon

Ute Simon
Archivleiterin




 

 

Sandra Gedig
Mitarbeiterin